Restaurant
Was der Tag und der Wald hergeben.
Philosophie
Vier Gänge. Keine Karte. Kein Stress.
Elias Moosbrugger kocht, was da ist. Das bedeutet: vier Gänge am Abend, die morgens am Markt in Au und Hittisau zusammengesucht werden. Wer hier isst, isst, was die Saison diktiert — und was der Jäger gebracht hat, was der Bauer geerntet, was der Wald gegeben hat.
Es gibt keine Karte im klassischen Sinn. Es gibt ein Menü, das wir jeden Tag neu schreiben. Das ist kein Konzept, keine Idee — das ist so, weil es so war, als die Großmutter gekocht hat. Nur das Frühstück ist à la carte. Sozusagen.
Küchenchef
Elias
Moosbrugger
Elias ist in dieser Küche aufgewachsen. Er hat in Wien gekocht, in Tirol, in Graubünden — und er ist zurückgekommen, weil er erkannt hat, dass das beste Produkt nicht aus dem Lkw kommt, sondern aus dem Tal. Sein Credo: »Weniger Zutaten. Mehr Geduld.«
Ein Vorgeschmack
Drei Gänge,
die es geben könnte.
Die tatsächliche Karte schreibt sich täglich neu.
Vorspeise
Kalbscarpaccio mit Bergkresse
Vom Kalb des Hohenemser Hofes. Mit Kresse, die am Waldrand wächst.
Hauptgang
Rehrücken aus dem Bregenzerwald
Aus eigener Jagd. Mit Serviettenknödel und Preiselbeeren.
Dessert
Topfenterrine mit Honig
Topfen vom Moosbrugger-Hof. Honig von den Bienen hinterm Haus.
Frühstück
Bergkäse vom
Nachbarhof.
Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Bergruh. Es beginnt um 7:30 und endet, wenn der letzte Teller leer ist. Brot vom Bäcker in Egg. Bergkäse vom Senn in Schröcken. Honig von den eigenen Bienen. Marmelade von der Tante aus Dornbirn. Und Kaffee — gut und heiß, mehr braucht er nicht.